Sooo, die Koe's wollen ihr Versprechen erfüllen und Einflugbilder von Linum liefern!
Wir sind im Moment ganz verdreht im Kopp und denken nur an Kraniche
Es werden noch viele viele mehr in Linum, voriges Jahr waren es Ende Oktober 70.000. Zur Zeit sollen es 12.000 sein. Da wir uns aber bald in sehr südliche Gefilde begeben, nehmen wir mit, was wir mit Augen und Ohren erhaschen können. Ganz so leicht wird es uns aber nicht gemacht, nach der Tagestour stehen immer 320km zu Buche.
keine Angst, es sind jeweils nur kurze Sequenzen... Ins Bild klicken und nicht zu leise, den Ton!
hier hört man zwei mal deutlich einen Piepser -einen Jungkranich
„Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“
Martina "einfach klasse" kann ich da nur sagen und ich wünsche Euch, dass Ihr die Töne mit in die südlichen Gefilden nehmen könnt.
Bin mir aber sicher, denn das ist ja unvergesslich!
Juchhuuuuu !!! Endlich sind sie auch über unseren Garten gen Süden geflogen (16.21 Uhr).
Soweit oben wie es hier aussieht waren sie gar nicht.
Auf jeden Fall waren es ganz schön viel Kraniche und ein paar Extra-Runden haben sie für uns auch gedreht
(alles Klick-Bilder)
leider nicht so deutlich, ich musste fast gegen die Sonne schnappsen
edit:
es folgt ein Zug nach dem anderen! So viele wie heute haben wir in den Jahren zuvor nie an einem Tag gesehen
diese hier waren doch etwas weiter weg
Dafür gehen ja jetzt hier wieder abends diese riesigen Starentrauben los, die sich in der
Innenstadt kurz vor Büroschluss sammeln und diese faszinierenden Figuren fliegen!
Auf dem Altenberg in Odenhausen beobachten 80 Hobby-Ornithologen einen Tag lang den Vogelzug - "Vogelkunde in Deutschland boomt"
ODENHAUSEN/LAHN (sl). Bei herrlichem Sonnenschein, der den ganzen Tag anhielt, trafen sich am Samstag nahezu 80 Personen auf dem Altenberg in Odenhausen, ausgerüstet mit Feldstechern und Sitzgelegenheiten, um den Vogelzug zu beobachten. Dr. Martin Kraft von der Universität Marburg gab zu den einzelnen Vogelarten jeweils Erläuterungen. Angeboten wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Nabu Ortsgruppen Lollar, Ruttershausen, Odenhausen, und Salzböden. Der Vorsitzende der AG der Nabu Ortsgruppen, Bernd Rosenbaum, betonte, dass die Veranstaltung bereits zum vierten Mal stattfindet und die Resonanz immer größer wird. Teilnehmer kam sogar aus Berlin und Schweinfurt, um in Hessen den Vogelzug zu beobachten. "Die Vogelkunde in Deutschland boomt, das kann man auch sehr gut am "Vogelmagazin" ablesen, bei dem die Verkaufszahlen steil nach oben gehen", erklärte Rosenbaum.
Dr. Kraft erläuterte, dass die Kraniche aus Brandenburg, Mecklenburg und Vorpommern, die auf der so genannten Westroute ziehen, nonstop, Tag und Nacht, zum Lac du Der nach Nordostfrankreich fliegen, und eventuell weiter nach Spanien und Marokko. Dann gibt es noch eine östliche Route, bei der das Ziel Israel und Ägypten ist. Kormorane kommen aus dem dänischen Raum. Nahezu 13 000 Ringeltauben konnten die Besucher sehen, die auf dem Weg nach Frankreich und Spanien waren.
Dieses Ziel hatten auch die Buchfinken und Feldlerchen. Auffällig sei, dass es in diesem Jahr noch keinen Zug von Saatkrähen gegeben habe, viele hätten ihren Zug nach hinten verlegt, sonst seien sie immer vor den Kranichen her gezogen. Dr. Kraft vermutete daher, dass dies mit der Klimaveränderung zu tun haben könnte. Kraniche ziehen selten bei Hochdruckwetterlagen bei nördlichen Winden "Die vielen Vögel zu zählen ist Erfahrungssache," erklärte Dr. Kraft dann auf die Frage, wie er so schnell die richtige Zahl zusammen bekomme. Als Highlight sahen die Vogelbeobachter am Samstag einen Fischadler und Kibitzregenpfeiffer sowie Graugänse, aber auch den Merlin, das ist ein kleiner Falke. Diese Vögel ziehen alle bis in den Mittelmeerraum. Die größte Zahl der vertretenen Vögel, die die Besucher zu sehen bekamen, waren aber zweifellos Kraniche, die in 130 Formationen flogen mit 23 017 Vögeln, dann kamen die bereits oben erwähnten Ringeltauben und 509 Kormorane. Vier Graugänse, 30 Rotmilane und 12 Sperber waren ebenso unter den gezählten Zugvögeln wie ein Fischadler, und eine Rohrweihe. Späte Hohltauben, die im Oktober mit den Ringeltauben ziehen, waren mit 51 Vögeln vertreten, und ebenfalls noch eine Heidelerche. Die Vogelbeobachter konnten von 8.45 Uhr bis zum Abend um 19 Uhr insgesamt 45 Arten von Singvögeln mit 40 960 Vögeln ausmachen, was wieder ein echtes Erlebnis für alle Teilnehmer war.