Die Altstörche lassen die schweren, nassen Flügel hängen und fliegen nur ungern zur Nahrungssuche aus.
Dabei sind doch die Küken/Jungvögel noch abhängig von ihnen.
Extremes Wetter, Kälte und Nässe - seit 12 Std regnet es ...
Aber es ist Wetterbesserung in Sicht
Die Gefahr für die Jungvögel besteht weil sie noch sehr jung und doch schon zu groß sind.
Sie passen nicht mehr unter die Flügel der Eltern - können auskühlen und erkranken.
Wasser dringt durch das Dunengefieder, die Deckfedern sind noch nicht ausgebildet.
Unsere Jungstörche sind aber schon etwas älter als 6 Wochen, ihnen macht die Nässe nicht mehr
ganz so viel aus. Sie haben schon fast ihr Erwachsenengefieder und können schon länger auf
beiden Beinen stehen. Letzteres konnte ich heute beobachten. Es ist möglich dass das Polstermaterial
im Nestboden zu sehr verdichtet ist, Wasser sich sammelt und nicht abfließen kann.
Ungeachtet dessen wird der Storch in einer Regenpause mit der Gefiederpflege beginnen,
ehe er sich in die Lüfte schwingen kann, um wieder auf Futtersuche zu gehen.
Die Jungvögel stecken ihre Köpfe in das Gefieder um es zu fetten.
Morgen sieht die Storchenwelt schon wieder anders aus ...
