Hallo, liebe Storchenfreunde,
es ist an der Zeit, dass wir endlich einmal ein paar liebe und lobende Worte erwähnen.
Sehr beeindruckt sind wir immer wieder über die wunderschönen, klaren und aussagekräftigen Aufnahmen vor Ort bei den Nestern, aber auch über die gelungenen Schnappschüsse von unseren WOBSIS.
Diese bestätigen und ergänzen unsere eigenen Beobachtungen vor Ort und/ oder durch die Webcam.
Alle E-Mails haben wir dankend erhalten und wir freuen uns immer sehr über die zugesandten Fotos.
Leider fehlt uns, wie auch schon in den Jahren zuvor, die Zeit zu antworten. Wir sind nahezu tgl. von morgens bis abends "on tour“. Dazwischen müssen wir Daten aktualisieren und aufarbeiten.
Da wir außer in Wolfsburg noch die Weißstorch-Nester in Wolfenbüttel, Braunschweig, Peine, Salzgitter, Helmstedt, Northeim und Göttingen sowie im Landkreis Harz und ein Gebiet in Georgs “alter Heimat“ Schleswig-Holstein betreuen und besuchen, bleibt nicht allzu viel Zeit, um alle Mails zu beantworten.
Wir bitten um Verständnis.
Eine Begebenheit am Storchennest Düpenwiesen (Weyhäuser Weg) gibt uns allerdings zu denken:
Am 29. Mai 2010, gegen 17:40 Uhr, stapften zwei weibliche Personen (siehe Foto) über die Wiese am Graben südlich des Nestes. Offenbar wollten die beiden aus nächster Nähe fotografieren. Wer mit langer Brennweite arbeitet, hätte allerdings auch das Schild wahrnehmen müssen, das den Zugang zu der Wiese verbietet.
Ich selbst bin darauf bedacht, alle vermeidbaren Störungen zu unterlassen. Beispielsweise entstand die in den Wolfsburger Nachrichten vom 27. Mai. 2010 abgedruckte Aufnahme von der Straße aus, wobei ich durch mein Spektiv fotografierte (Digiskopie). Deshalb kann ich das Verhalten der beiden “Neugierigen“ nicht gutheißen.
Zu bedenken sei, dass die Störche beunruhigt werden, weil sie an dieser Stelle keine Menschen gewohnt sind. Wären gegenwärtig die wachehaltenden Storcheneltern betroffen, so könnten später unter Umständen die Jungstörche veranlasst werden, das Nest fluchtartig zu verlassen und – solange sie noch nicht voll flugfähig sind – dabei verunglücken. Zudem regt nicht nur der Aufenthalt der Menschen sondern auch die hinterlassene Spur auf der Wiese Nachahmer an.
Wer sich von Euch/ Ihnen vor Ort beim Fotografieren vorbildlich verhält, sollte - wenn nötig - andere von zu forscher Annäherung an die Nester abhalten und auf die Gefahren für die Störche hinweisen.
Es grüßen herzlich,
Georg und Sabine Fiedler
